Fatsharks Entwicklungsansatz war schon immer besonders: Das Studio liefert eine solide Gameplay-Basis, doch wer ein Fatshark-Spiel direkt zum Release kauft, investiert eher in das Potenzial für die kommenden Jahre als in das Spiel in seiner aktuellen Form.
Das zeigt sich auch beim beliebten Vermintide 2, das auch sieben Jahre nach Veröffentlichung noch mit regelmäßigen Updates versorgt wird – darunter im letzten Jahr sogar ein neuer PvP-Modus.
Warhammer 40,000: Darktide verfolgt denselben Weg: Beim Launch noch recht dünn ausgestattet, wird das Spiel Stück für Stück erweitert. Mit dem neuesten Update „Battle for Tertium“ wurde nun der bisher größte Inhaltspatch veröffentlicht – inklusive einer völlig neuen Klasse: den Adeptus Arbites.
Rückkehr der Spieler dank „Battle for Tertium“
Ein typisches Muster bei Fatshark-Spielen ist das sogenannte „latente“ Spielerverhalten: Viele Spieler sind zwar nicht dauerhaft aktiv, kehren aber regelmäßig bei größeren Updates zurück. Das spiegelt sich in den Spielerzahlen wider: Vor dem Update zählte Darktide rund 10.000 gleichzeitig aktive Spieler – nach dem Release von „Battle for Tertium“ schnellte diese Zahl auf über 40.000 hoch. Inzwischen lässt die Aktivität zwar wieder leicht nach, doch der Anstieg war beachtlich.
Was bringt das Update?
Neben der neuen Adeptus-Arbites-Klasse wurde vor allem das Einstiegserlebnis für neue Spieler überarbeitet. Früher wurden Missionen weitgehend zufällig und abhängig vom Spielerlevel angeboten, was die Handlung schwer nachvollziehbar machte.
Nun laufen die ersten Missionen in fester Reihenfolge ab – was eine klare Erzählstruktur schafft und gleichzeitig als Einführung für die neue Klasse dient. Diese lineare Struktur erinnert stark an die aktuelle Missionsstruktur von Vermintide 2 – Fatshark greift hier also auf bewährte Konzepte zurück.
Auch das Schwierigkeitsgrad-System wurde überarbeitet: Spieler müssen nun eine Fortschrittsleiste füllen, indem sie Missionen auf ihrem aktuellen höchsten Schwierigkeitsgrad abschließen, um den nächsten freizuschalten. Das sorgt nicht nur für ein besseres Gefühl von Fortschritt, sondern verhindert auch, dass unerfahrene Spieler in zu schwere Missionen geraten und dort das Team ausbremsen.