T1 Esports 2025: Von der Play-In-Phase zum historischen sechsten Worlds-Titel – Die Erfolgsgeschichte des Jahres

Das Jahr 2025 wird als eines der denkwürdigsten in der Geschichte von T1 in die Esports-Annalen eingehen. Das südkoreanische League-of-Legends-Team um die lebende Legende Lee “Faker” Sang-hyeok hat nicht nur seinen dritten Weltmeistertitel in Folge gewonnen, sondern auch zahlreiche Rekorde gebrochen und Auszeichnungen gesammelt. Doch der Weg zum Erfolg war alles andere als einfach – T1 musste sich durch die Play-In-Phase kämpfen, stand mehrfach am Rande des Ausscheidens und lieferte einige der spannendsten Serien des Jahres. Wir blicken zurück auf die Höhepunkte einer außergewöhnlichen Saison.

Holpriger Saisonstart: Niederlage beim LCK Cup

Die Saison 2025 begann für T1 nicht wie erhofft. Beim LCK Cup im Januar, dem Auftaktturnier der League of Legends Champions Korea (LCK), musste sich das Team geschlagen geben. Trotz eines starken Starts als Gruppensieger unterlag T1 in der K.O.-Phase Hanwha Life Esports in einer dramatischen Best-of-Five-Serie, die bis zum entscheidenden fünften Spiel ging.

Verpasste Chance auf First Stand 2025

Mit dieser Niederlage verpasste T1 die Qualifikation für First Stand 2025, das erste internationale Turnier des Jahres. Für ein Team mit den Ambitionen von T1 war dies ein herber Rückschlag. Doch wie so oft in der Geschichte des Teams sollte sich zeigen, dass T1 aus Niederlagen lernt und gestärkt zurückkommt.

Aufholjagd in der LCK Spring Split

In der regulären Saison kämpfte sich T1 zurück und belegte in der ersten Hälfte der Spring Split den dritten Platz mit einer Bilanz von 11 Siegen und 7 Niederlagen. Damit qualifizierte sich das Team für die “Road to MSI” – das entscheidende Turnier, um die LCK beim Mid-Season Invitational zu vertreten.

Besonders bemerkenswert: T1 lag knapp hinter Gen.G, das einen makellosen Start hinlegte, und Hanwha Life Esports. Die Leistung zeigte, dass T1 zu den Top-Teams gehörte, aber noch Verbesserungspotenzial hatte.

Fakers Meilensteine: 1.000 LCK-Spiele und zweiter Pentakill

Im Mai 2025 schrieb Faker erneut Geschichte. Der “Unkillable Demon King” erzielte seinen zweiten Pentakill in der LCK – fast zehn Jahre nach seinem ersten. Ein Pentakill, bei dem ein Spieler alle fünf gegnerischen Champions in kurzer Zeit eliminiert, gehört zu den seltensten und spektakulärsten Momenten in League of Legends.

Historische 1.000-Spiele-Marke

Noch bedeutsamer war jedoch ein anderer Meilenstein: Faker wurde der erste Spieler überhaupt, der 1.000 LCK-Spiele bestritt. Diesen Rekord markierte er standesgemäß mit einem Sieg über KT Rolster. Seine Statistik zu diesem Zeitpunkt war beeindruckend:

  • 1.000 gespielte LCK-Spiele
  • 667 Siege
  • 333 Niederlagen
  • Siegquote: 66,7%

Diese Zahlen unterstreichen nicht nur Fakers individuelle Klasse, sondern auch seine außergewöhnliche Konstanz über mehr als ein Jahrzehnt hinweg. Kein anderer Spieler in der Geschichte von League of Legends kann auf eine vergleichbare Karriere zurückblicken.

Vertragsverlängerung bis 2029

Im Juli 2025 folgte die nächste wichtige Nachricht: Faker verlängerte seinen Vertrag mit T1 bis 2029. Mit dieser Entscheidung bindet sich der mittlerweile 29-jährige Spieler für weitere vier Jahre an die Organisation und signalisiert, dass er noch lange nicht ans Aufhören denkt. Faker ist bereits seit 2013 – also seit 12 Jahren – Teil von T1 (damals noch SK Telecom T1) und damit der dienstälteste Esports-Athlet in der Top-Liga.

Road to MSI: Revanche gegen Hanwha Life

Nach dem starken Abschneiden in der regulären Saison stand im Juni das entscheidende Turnier an: die Road to MSI. T1 musste sich zunächst gegen KT Rolster durchsetzen, was dem Team mit einer dominanten Leistung gelang.

Im Finale wartete Hanwha Life Esports – jenes Team, das T1 beim LCK Cup besiegt hatte. Doch diesmal lief es anders: T1 dominierte die Serie und gewann mit einem klaren 3:0. Diese Revanche war nicht nur sportlich wichtig, sondern auch psychologisch bedeutsam. Als Zweitplatzierter der Road to MSI sicherte sich T1 die Qualifikation für das Mid-Season Invitational.

Mid-Season Invitational in Kanada: Silbermedaille gegen Gen.G

Im Juli 2025 fand das Mid-Season Invitational in Kanada statt – T1s erstes internationales Turnier des Jahres. Hier traf das Team auf die weltbeste Konkurrenz aus allen Regionen.

Erfolgreiche Gruppenphase

T1 setzte sich souverän gegen CTBC Flying Oyster aus der APAC-Region und Bilibili Gaming aus China durch. In Runde 4 kam es dann zum koreanischen Duell: Gen.G, das als Favorit ins Turnier gegangen war, stand T1 im Weg.

Dramatisches Finale gegen Gen.G

Gen.G gewann das erste Aufeinandertreffen knapp mit 3:2, wodurch T1 ins Lower Bracket abrutschen musste. Dort wartete Anyone’s Legend aus China. Nach einem weiteren nervenaufreibenden 3:2-Sieg sicherte sich T1 das Rematch gegen Gen.G im großen Finale.

Das Finale entwickelte sich zu einem echten Schlagabtausch. Beide Teams lieferten sich intensive Kämpfe, wobei T1 zeitweise die Oberhand hatte. Doch letztendlich konnte Gen.G den entscheidenden Teamfight für sich entscheiden und gewann das Turnier. T1 musste sich mit dem zweiten Platz begnügen – die erste Trophäe des Jahres blieb weiterhin aus.

Bedeutung für die Worlds-Qualifikation

Trotz der Niederlage hatte der MSI-Erfolg von Gen.G eine positive Auswirkung für die gesamte LCK: Die Region gewann einen vierten Startplatz für die Weltmeisterschaft 2025. Dies sollte sich später als entscheidend für T1 erweisen.

Esports World Cup: Dritter Platz in Saudi-Arabien

Im Anschluss an das MSI fand im Juli die zweite Ausgabe des Esports World Cup in Riad, Saudi-Arabien, statt. Als amtierender Weltmeister war T1 automatisch für den League-of-Legends-Wettbewerb qualifiziert.

In einem hart umkämpften Turnier belegte T1 den dritten Platz. Im Halbfinale unterlag das Team erneut Anyone’s Legend aus China, konnte sich aber im Spiel um Platz drei gegen das europäische Top-Team G2 Esports durchsetzen. Der dritte Platz war respektabel, aber für T1s Ansprüche noch nicht ausreichend.

LCK Summer Split: Kampf um die Worlds-Qualifikation

In der regulären LCK Summer Split zeigte T1 eine solide Leistung und besiegte die meisten Gegner. Lediglich gegen Gen.G und KT Rolster musste sich das Team geschlagen geben. Mit dem dritten Platz in der Gruppe qualifizierte sich T1 für die LCK Season Playoffs im September.

Vierter Platz bedeutet Play-In-Phase

Nach den Playoffs stand fest: T1 hatte sich als viertplatziertes Team der LCK für die Weltmeisterschaft qualifiziert – allerdings nur für die Play-In-Phase. Dies war eine ungewohnte Situation für das erfolgreichste Team der League-of-Legends-Geschichte. Die Play-In-Phase ist eine Vorrunde, in der sich Teams aus kleineren Regionen und die schwächeren Teams aus den Hauptregionen für die eigentliche Weltmeisterschaft qualifizieren müssen.

Für viele Experten war dies ein Warnsignal. T1 hatte in der LCK nicht die gewohnte Dominanz gezeigt, und die Play-In-Phase bedeutete eine zusätzliche Hürde auf dem Weg zum Titel. Doch wie so oft sollte T1 alle Zweifler eines Besseren belehren.

Worlds 2025 Play-In: Sieg gegen Invictus Gaming

Die Play-In-Phase der Weltmeisterschaft 2025 fand in Peking, China, statt. T1s Gegner war Invictus Gaming, das chinesische Team mit dem legendären Top-Laner Kang “TheShy” Seung-lok, der selbst einmal Weltmeister war.

Invictus Gaming hatte den Heimvorteil, doch dieser währte nicht lange. T1 dominierte die Serie und gewann mit 3:1. Damit sicherte sich das Team den Einzug in die Swiss Stage der Weltmeisterschaft – T1s zehnte Teilnahme an einer Worlds.

Swiss Stage: Dramatischer Kampf ums Weiterkommen

Die Swiss Stage ist ein relativ neues Format bei den Worlds. 16 Teams treten in fünf Runden gegeneinander an. Wer drei Siege einfährt, zieht in die K.O.-Phase ein. Bei drei Niederlagen scheidet man aus.

Wechselbad der Gefühle

T1s Weg durch die Swiss Stage war ein Auf und Ab:

  • Runde 1: Sieg gegen FlyQuest (Nordamerika)
  • Runde 2: Niederlage gegen CTBC Flying Oyster (APAC)
  • Runde 3: Niederlage gegen Gen.G (LCK)
  • Runde 4: Sieg gegen 100 Thieves (Nordamerika) mit 2:0
  • Runde 5: Entscheidungsspiel gegen Movistar KOI (Europa)

Am Rande des Ausscheidens

Nach der Niederlage gegen Gen.G stand T1 mit zwei Siegen und zwei Niederlagen da – nur noch eine Niederlage vom Ausscheiden entfernt. Das Spiel gegen 100 Thieves war ein Must-Win, und T1 lieferte mit einem klaren 2:0-Sieg.

In der letzten Runde wartete Movistar KOI aus der europäischen LEC. Erneut zeigte T1 Nervenstärke und gewann mit 2:0. Als letztes der acht Teams zog T1 in die K.O.-Phase ein – ein dramatischer Einzug, der die Spannung für die kommenden Spiele nur noch erhöhte.

Viertelfinale: Revanche gegen Anyone’s Legend

Im Viertelfinale traf T1 auf Anyone’s Legend aus China – jenes Team, das bei MSI und beim Esports World Cup T1 besiegt hatte. AL hatte zudem einen makellosen Start in die Weltmeisterschaft hingelegt und galt als einer der Topfavoriten.

Dramatische Best-of-Five-Serie

Das erste Spiel dominierte T1 mit einer starken Leistung von Bot-Laner Lee “Gumayusi” Min-hyeong, der mit Varus sieben Kills erzielte. Doch Anyone’s Legend schlug zurück und gewann die Spiele zwei und drei. T1 stand mit dem Rücken zur Wand – ein weiterer Verlust würde das Aus bedeuten.

In dieser kritischen Situation zeigte T1 seine Championqualitäten. Das Team gewann die beiden folgenden Spiele und drehte die Serie zu einem 3:2-Sieg. Anyone’s Legend war ausgeschieden, und T1 hatte sich für das Halbfinale qualifiziert.

Halbfinale: Dominanz gegen Top Esports

Im Halbfinale wartete Top Esports, Chinas drittplatziertes Team, das zuvor G2 Esports aus Europa ausgeschaltet hatte. Top Esports befand sich in Topform und galt als gefährlicher Gegner.

Doch T1 ließ keine Zweifel aufkommen. Mit einer dominanten Leistung fegte das Team Top Esports mit einem klaren 3:0 vom Platz. Die Botschaft war klar: T1 war bereit für das große Finale.

Großes Finale: T1 vs. KT Rolster – Ein koreanisches Duell

Das Finale der Worlds 2025 fand in Chengdu, China, statt und war ein rein koreanisches Duell. KT Rolster hatte sich durch beeindruckende Siege gegen CTBC Flying Oyster und Gen.G für das Finale qualifiziert und befand sich in der Form seines Lebens.

Die Ausgangslage

Für Faker war es die achte Teilnahme an einem Worlds-Finale – ein Rekord, der seinesgleichen sucht. Für seine Teamkollegen Moon “Oner” Hyeon-jun, Gumayusi und Ryu “Keria” Min-seok war es das vierte Finale, während Top-Laner Choi “Doran” Hyeon-jun sein erstes großes Finale bestritt.

Spiel 1: T1 übernimmt die Kontrolle

KT Rolster startete aggressiv und holte sich das First Blood. Doch T1 ließ sich nicht beirren und übernahm nach und nach die Kontrolle. In wichtigen Teamkämpfen und bei Zielsetzungen wie Baron und Drachen zeigte T1 seine Klasse. Sobald T1 die Führung übernommen hatte, konnte KT Rolster nicht mehr reagieren. Spiel 1 ging an T1.

Spiel 2: KT Rolster schlägt zurück

Das zweite Spiel begann ähnlich, doch diesmal konnte KT Rolster den Vorsprung halten. Das Team sicherte sich zweimal den Baron-Buff und kontrollierte die Drachen-Ziele, wodurch sie die Karte dominierten. Mit doppelt so vielen Drachen wie T1 glich KT Rolster die Serie zum 1:1 aus.

Spiel 3: KT Rolster dominiert

Das dritte Spiel war ein Blutbad. KT Rolster beendete das Spiel nach 37 Minuten mit einem beeindruckenden Kill-Score von 23:9. T1 hatte kaum eine Chance zu reagieren. Mit einem 2:1-Vorsprung hatte KT Rolster nun den Matchpoint – nur noch ein Sieg fehlte zum Titel.

Spiel 4: T1 kämpft zurück

Mit dem Rücken zur Wand zeigte T1 eine Galavorstellung. In nur 29 Minuten beendete das Team das Spiel mit einem Kill-Score von 17:8. Der Schlüssel zum Erfolg war Jungler Oner, der sich immer wieder wichtige Drachen-Ziele schnappte und KT Rolster keine Chance ließ, ihre Strategie umzusetzen. Als die Buffs eintrafen und die Teamkämpfe zugunsten von T1 ausgingen, stand es 2:2 – alles war wieder offen.

Spiel 5: Das entscheidende Spiel

Das fünfte und entscheidende Spiel war an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams gaben alles. T1 startete aggressiv und holte sich frühe Kills. Beide Seiten konnten sich Ziele sichern, sodass das Spiel lange ausgeglichen blieb.

Dann kam der entscheidende Moment: Gumayusi schaltete Atakhan aus – ein wichtiges neutrales Monster, das dem Team, das es besiegt, einen starken Buff verleiht. Als seine Teamkollegen sich ihm anschlossen, konnte T1 das gesamte KT-Rolster-Team auslöschen und sich einen entscheidenden Vorteil sichern.

Mit diesem Vorsprung räumte T1 weitere Drachen aus dem Weg, holte sich den Baron-Buff und brachte den Kampf zur Basis von KT Rolster. In den finalen Teamkämpfen behielt T1 die Oberhand und zerstörte den gegnerischen Nexus. T1 hatte gewonnen – zum sechsten Mal in der Geschichte.

Historische Rekorde und Auszeichnungen

Mit dem Sieg bei den Worlds 2025 stellte T1 mehrere historische Rekorde auf:

Back-to-back-to-back-Weltmeister

T1 ist das erste Team in der Geschichte von League of Legends, das drei Weltmeisterschaften in Folge gewonnen hat. Nach den Titeln 2023 und 2024 folgte nun 2025 der dritte Triumph – eine beispiellose Dominanz.

Sechster Worlds-Titel für T1 und Faker

Mit dem sechsten Summoner’s Cup baut T1 seinen eigenen Rekord weiter aus. Kein anderes Team hat mehr als drei Weltmeisterschaften gewonnen. Faker persönlich hat nun sechs Titel – mehr als jeder andere Spieler in der Geschichte.

Gumayusi wird Finals-MVP

Lee “Gumayusi” Min-hyeong wurde zum wertvollsten Spieler des Finals gekürt – der erste Bot-Laner seit 2017, der diese Auszeichnung erhielt. Seine Leistung im entscheidenden fünften Spiel war maßgeblich für den Sieg verantwortlich.

Zweites Team aus der Play-In-Phase mit Worlds-Sieg

T1 ist erst das zweite Team in der Geschichte, das aus der Play-In-Phase heraus die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Das letzte Mal gelang dies DRX im Jahr 2022. Dieser Erfolg unterstreicht T1s mentale Stärke und Fähigkeit, sich durch schwierige Situationen zu kämpfen.

Auszeichnungen nach der Weltmeisterschaft

Die Erfolge von T1 wurden auch von der Esports-Community gewürdigt:

Esports Team of the Decade

Nur zehn Tage nach dem Worlds-Sieg wurde T1 bei den Esports Awards am 19. November 2025 als “Esports Team of the Decade” ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt die konstante Dominanz und den Einfluss von T1 auf die Esports-Szene über die letzten zehn Jahre hinweg.

Drei Auszeichnungen bei den League Awards

Ende November erhielt T1 bei der zweiten Ausgabe der League Awards drei weitere Auszeichnungen, darunter Team des Jahres und weitere individuelle Ehrungen für die Spieler.

Red Bull League of Its Own: Showdown in München

Nur wenige Wochen nach dem Worlds-Sieg trat T1 bei der Red Bull League of Its Own in München an – einem Showcase-Event, bei dem Europas Top-Teams gegen den Weltmeister antraten.

Europäische Elite fordert T1 heraus

Teams wie Los Ratones, Karmine Corp und G2 Esports nutzten die Gelegenheit, sich mit dem besten Team der Welt zu messen. Das Event bot spektakuläre Spiele und zeigte, dass T1 auch in der Off-Season in Topform ist.

Die Red Bull League of Its Own war ein Liebesbrief an die Community und die Off-Season – eine Gelegenheit für Fans, ihre Lieblingsteams in einer entspannten, aber dennoch kompetitiven Atmosphäre zu erleben.

Ausblick auf 2026: Kann T1 die Dominanz fortsetzen?

Nach einem derart erfolgreichen Jahr stellt sich die Frage: Kann T1 die Dominanz auch 2026 fortsetzen? Die Herausforderungen werden nicht kleiner:

Ziele für 2026

  • LCK Cup und First Stand: T1 wird versuchen, die Titel zu holen, die 2025 verpasst wurden
  • Mid-Season Invitational: Nach dem zweiten Platz 2025 ist der MSI-Titel ein klares Ziel
  • Worlds 2026: Der vierte Titel in Folge wäre eine noch nie dagewesene Leistung
  • LCK-Dominanz: Eine bessere Platzierung in der regulären Saison, um die Play-In-Phase zu vermeiden

Herausforderungen

Die Konkurrenz schläft nicht. Gen.G, KT Rolster und internationale Teams wie Anyone’s Legend und Top Esports werden alles daran setzen, T1 vom Thron zu stoßen. Zudem wird das Meta-Game sich weiterentwickeln, was neue strategische Anpassungen erfordert.

Fakers Vermächtnis

Mit seinem Vertrag bis 2029 hat Faker signalisiert, dass er noch mindestens vier weitere Jahre auf höchstem Niveau spielen möchte. Die Frage ist: Wie viele Titel kann er noch gewinnen? Ein siebter oder sogar achter Worlds-Titel würde sein Vermächtnis als größter Esports-Athlet aller Zeiten weiter zementieren.

Ein Jahr für die Geschichtsbücher

2025 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen für T1. Von der Niederlage beim LCK Cup über den zweiten Platz beim MSI bis hin zum dramatischen Weg durch die Play-In-Phase und Swiss Stage – T1 musste sich durch zahlreiche Herausforderungen kämpfen. Doch am Ende stand das Team als strahlender Sieger da.

Der sechste Worlds-Titel, die Auszeichnung als Team of the Decade und die individuellen Rekorde von Faker und Gumayusi machen 2025 zu einem unvergesslichen Jahr. T1 hat bewiesen, dass wahre Champions nicht nur in guten Zeiten glänzen, sondern vor allem dann, wenn es darauf ankommt.

Die Esports-Welt wartet gespannt darauf, was T1 im Jahr 2026 erreichen wird. Eines ist sicher: Mit Faker, Oner, Gumayusi, Keria und Doran hat T1 ein Team, das noch viele weitere Kapitel in der Geschichte von League of Legends schreiben kann.

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Luca ist leidenschaftlicher Gamer, Tech-Enthusiast und seit 2023 fester Bestandteil des Redakteursteams bei gamer.org. Ob aktuelle AAA-Releases, Indie-Highlights oder tiefgründige Analysen zu Game-Design – Luca liefert fundierte Inhalte mit persönlicher Note. Besonders schlägt sein Herz für Action-Adventures, Soulslikes und alles rund um kompetitives Multiplayer-Gaming. Mit einem Blick für Details und einem Gespür für Trends bringt er komplexe Themen verständlich auf den Punkt. Neben Gaming interessiert er sich für Popkultur, Storytelling und die Zukunft der Spieleindustrie. Seine Reviews und Meinungen sind ehrlich, kritisch – und immer nah an der Community.

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