Schnellreisen in Death Stranding 2: So funktioniert das Magellan-System

Im frühen Spielverlauf von Death Stranding 2: On the Beach bleibt der Spieler zunächst auf klassische Fortbewegungsmethoden beschränkt. Zu Fuß, mit improvisierten Hilfsmitteln oder über Fahrzeuge durchquert man Regionen wie Mexiko oder Australien – ganz im Sinne des Erkundungs- und Lieferkonzepts, das die Serie so besonders macht.

Doch mit fortschreitender Handlung eröffnet sich eine komfortablere Möglichkeit: das Schnellreisesystem über die Magnetschwebebahn Magellan. Dieses Feature spart Zeit, bringt jedoch auch spielmechanische Konsequenzen mit sich – besonders für alle, die Wert auf maximale Belohnungen und Beziehungsfortschritte legen.

Wann wird Schnellreise freigeschaltet?

Die Schnellreise-Funktion steht nicht sofort zur Verfügung. Sie wird erst nach dem Abschluss der zwölften Liefermission aktiviert – und das unabhängig davon, wie man diese Begegnung beendet. Es reicht, die Mission mit der Option „So tun, als hätte man gewonnen“ abzuschließen. Danach wird die Magellan-Schwebebahn als Reisemittel freigeschaltet.

Die Schnellreise erlaubt es, zwischen bereits besuchten Orten in Mexiko oder Australien zu reisen. Dazu zählen sowohl größere Städte als auch kleinere Bunker und individuelle Stützpunkte – etwa das Zuhause des Künstlers. Selbst Lieferfracht kann dabei mitgenommen werden.

So nutzt du das Magellan-System

Die Schnellreise ist intuitiv gestaltet und funktioniert wie folgt:

  1. Karte öffnen
  2. Einen Ort mit Schnellreiseknotenpunkt auswählen (erkennbar am Symbol)
  3. Schnellreise über die X-Taste starten

Dabei kann man wählen, ob nur das Fahrzeug (ohne Sam) oder Sam samt Fracht transportiert werden soll. Sobald ein Ort einmal besucht wurde und als sicherer Knotenpunkt gilt, steht er als Ziel für die Schnellreise zur Verfügung.

Magellan-Bewertung: Was steckt dahinter?

Ein zentrales Element im Zusammenhang mit der Schnellreise ist die sogenannte Magellan-Bewertung. Sie tritt dann auf, wenn man das Schnellreisesystem für Lieferaufträge nutzt – und hat direkte Auswirkungen auf das Belohnungssystem.

Während normale Lieferungen eine hohe Anzahl an Likes einbringen – die wiederum den Beziehungsaufbau mit NPCs und Siedlungen beeinflussen –, wird bei der Nutzung von Magellan ein spürbarer Abzug bei den erhaltenen Likes verzeichnet.

Diese Likes sind jedoch nicht nur kosmetisch. Sie bestimmen maßgeblich, wie schnell sich Sams Bindung zu bestimmten Orten vertieft. Höhere Bindungen wiederum schalten neue Baupläne, Fähigkeiten oder Boni frei. Mit anderen Worten: Weniger Likes bedeuten langsameres Vorankommen in Bezug auf neue Inhalte und Belohnungen.

Was bedeutet das für deine Strategie?

Wer das Maximum aus dem Spiel herausholen will, sollte die Schnellreise strategisch einsetzen – und nicht wahllos zwischen Missionen springen. Ideal ist es, alle Lieferaufträge in einer Region vollständig abzuschließen, bevor man zur nächsten per Schnellreise aufbricht. So lassen sich die besten Bewertungen erzielen, ohne dass man durch den Magellan-Abzug Fortschritt verliert.

Auch zu beachten: Die Magellan-Bewertung betrifft nur diese spezifische Reiseform. Spätere Spielabschnitte bieten zusätzliche Transportoptionen – etwa durch andere Netzwerksysteme – deren Bewertung eigenständig erfolgt.

Fazit: Bequem, aber nicht ohne Preis

Das Schnellreisesystem in Death Stranding 2 ist ein durchdachtes Komfort-Feature, das allerdings bewusst mit Einschränkungen versehen wurde. Wer nur „schneller durchkommen“ möchte, wird sich über die Magellan-Funktion freuen. Spieler, die hingegen auf Perfektion, Maximal-Bindung und alle Baupläne aus sind, sollten die Schnellreise mit Bedacht einsetzen.

So bleibt das zentrale Spielgefühl – Verbindung durch Anstrengung – auch im zweiten Teil erhalten. Magellan ist eine Hilfe, aber kein Ersatz für echte Arbeit. Und genau das macht den Reiz dieser ungewöhnlichen Spielwelt aus.

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Luca ist leidenschaftlicher Gamer, Tech-Enthusiast und seit 2023 fester Bestandteil des Redakteursteams bei gamer.org. Ob aktuelle AAA-Releases, Indie-Highlights oder tiefgründige Analysen zu Game-Design – Luca liefert fundierte Inhalte mit persönlicher Note. Besonders schlägt sein Herz für Action-Adventures, Soulslikes und alles rund um kompetitives Multiplayer-Gaming. Mit einem Blick für Details und einem Gespür für Trends bringt er komplexe Themen verständlich auf den Punkt. Neben Gaming interessiert er sich für Popkultur, Storytelling und die Zukunft der Spieleindustrie. Seine Reviews und Meinungen sind ehrlich, kritisch – und immer nah an der Community.

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