Die italienischen Rennspiel-Spezialisten von Milestone haben Ride 6 angekündigt. Der nächste Serienteil erscheint am 12. Februar 2026 für PS5, Xbox Series X|S und PC (Unreal Engine 5). Nach MotoGP 25 und Monster Energy Supercross 25 markiert Ride 6 den dritten großen Racing-Release der Mailänder in kurzer Zeit – flankiert vom frisch bestätigten Action-Racer Screamer (2026).
Karriere: „Ride Fest“ verbindet Disziplinen und Stars
Kernstück ist der neue Karrieremodus Ride Fest, der als Tournee-Festival konzipiert ist und einen freien Fortschritt erlaubt. Ihr tretet gegen zehn bekannte Fahrer aus mehreren Disziplinen an – unter anderem Casey Stoner, Troy Bayliss und Guy Martin. Aufgaben wechseln zwischen Asphalt, Landstraße und Offroad-Passagen; die Struktur orientiert sich an realen Motorsport-Serien mit Rundkursen, Kurzlayouts und urbanen Abschnitten.
Die überarbeitete Fahrschule bietet ein Stufensystem mit Herausforderungen: Erfolgreich absolvierte Drills schalten Belohnungen frei und erleichtern den Einstieg in die verschiedenen Fahrmodi.
Content: 340 Motorräder, 21 Hersteller, 45 Kurse
- Motorräder: 340+ Bikes von 21 Herstellern, verteilt auf sieben Kategorien; neu dabei: Bagger und Maxi-Enduro.
- Strecken: 45 Kurse – lizenzierte Rennstrecken, fiktive Schauplätze und erstmals Offroad-Segmente (Schotter- und Naturstrecken).
- Verfügbarkeit: Alle Kategorien in Karriere und Einzelrennen spielbar.
Fahrgefühl: Dual-Physiksystem für Sim-Fans und Einsteiger
Ride 6 führt ein Dual-Physiksystem ein:
- Pro-Modus: für Simulationserfahrene, mit anpassbaren Fahrhilfen.
- Arcade-Modus: vereinfachtes Handling für den direkten Einstieg.
Zwischen beiden Fahrmodellen lässt sich jederzeit wechseln. Ziel ist es, sowohl die Core-Community als auch Neulinge abzuholen – ohne die Lernkurve zu brechen.
Editoren, Events und Technik
- Editoren: Überarbeiteter Bike-, Helm- und Anzug-Editor; Renn-Editor für eigene Events.
- Multiplayer: Online-Rennen mit Crossplay sowie lokaler Splitscreen; Ranglisten tracken eure Ergebnisse.
- Engine: Unreal Engine 5 als technische Basis.
Vergleich: Ride 6 vs. Ride 5 (Erwartungen)
| Kriterium | Ride 5 | Ride 6 (angekündigt) |
|---|---|---|
| Physik | Ein Modell, Assist-Feintuning | Dual-Physik (Pro/Arcade), flexibler Wechsel |
| Karriere | Klassische Struktur | Ride Fest: Tournee, freier Fortschritt, prominente Gegner |
| Strecken | Asphalt-Fokus | 45 Kurse inkl. Offroad-Passagen |
| Bike-Pool | breit, ohne Bagger/Maxi-Enduro | 340+ Bikes, neu: Bagger, Maxi-Enduro |
| Multiplayer | Online, teils ohne Crossplay | Crossplay + Splitscreen, Ranglisten |
| Technik | UE4-Basis (je nach Plattform) | Unreal Engine 5 |
Kaufberatung: Für wen lohnt sich Ride 6?
- Sim-Enthusiasten: Profitieren vom Pro-Modus und Offroad-Zuwachs – mehr Fahrzustände, mehr Lernkurven.
- Einsteiger/Controller-Spieler: Arcade-Modus, Fahrschule mit Stufen, schnelle Belohnungsschleifen.
- Sammler & Tuner: 340+ Bikes, Editor-Upgrade, breitere Klassenvielfalt.
- Social/MP-Fans: Crossplay, Splitscreen, Ranglisten, Event-Editor.
Markteinordnung & Erwartungen
Milestone adressiert 2026 klar die Breite im Motorradsegment: Sim-Vertiefung ohne Einsteiger abzuschrecken, dazu Offroad als frischer Reiz und bekannte Lizenzen im Kurspool. Entscheidend werden Performance-Konsistenz (60 fps Targets), die Qualität des Arcade-Handlings sowie KI-Verhalten auf Mischbelägen. Mit UE5 steigen die Chancen auf bessere Bildstabilität und moderne Effekte – gleichzeitig auch die Ansprüche an Streaming/Pop-in-Kontrolle.