Resident Evil im Schnee: Zach Creggers Kinoneustart zeigt winterliches Raccoon City – Set-Fotos, Plot-Hinweise und Starttermin

Die Dreharbeiten zum neuen Resident Evil-Film haben in Prag begonnen. Fotos aus dem Stadtteil Karlin zeigen Straßenzüge, die für Raccoon City umgestaltet wurden – inklusive US-Polizeifahrzeugen, Stadtplänen und Beschilderungen. Auffällig: Kunstschnee liegt überall, was auf ein konsequent winterliches Setting hindeutet. Gedreht wird überwiegend nachts, zwischen 15 und 3 Uhr, mit Schießereien, rasanten Fahrten und weiteren Actionsequenzen. Das verspricht eine düstere, kalte Atmosphäre, die sich deutlich von früheren Adaptionen absetzen könnte.

Winterliches Raccoon City: Drehort, Setting und Atmosphäre

In den Spielen ist Raccoon City im Herbst 1998 untergegangen – die neue, schneebedeckte Kulisse öffnet daher erzählerischen Spielraum: Entweder verlegt Cregger die Ereignisse in eine andere Jahreszeit, oder er erzählt eine eigenständige Geschichte, die im Kanon verankert ist, aber neue Blickwinkel bietet. Dass Colorado-Kennzeichen am Set zu sehen sind, deutet darauf hin, dass der Film Raccoon City im US-Bundesstaat Colorado verortet – in den Games blieb die genaue Lage vage (Mittlerer Westen).

Handlung und Tonalität: Was bislang bekannt ist

Zur Handlung gibt es noch keine offizielle Synopsis. Berichten zufolge steht ein Kurierfahrer namens Bryan (Austin Abrams) im Zentrum. Sein Auftrag: eine Nachtlieferung ans Raccoon City General Hospital. Als er auf dem Weg eine mysteriöse Frau anfährt, eskaliert die Lage – ein Aufhänger, der klassische Survival-Horror-Motive mit Neo-Noir-Elementen kombinieren könnte. Regisseur Cregger betonte, er wolle keine direkte Nacherzählung der Spiele, aber Fans würden sich „begeistert“ fühlen. Das spricht für Referenzen und Lore-Treue ohne 1:1-Remake.

Cast, Crew und Produktion

Vor der Kamera bestätigt sind neben Austin Abrams unter anderem Paul Walter Hauser, Zach Cherry, Kali Reis und Johnno Wilson. Hinter der Kamera arbeitet Cregger mit Drehbuchautor Shay Hatten (John Wick: Kapitel 3 & 4). Produziert wird das Projekt von Constantin Film zusammen mit Sony/Columbia Pictures und PlayStation Productions – ein Setup, das sowohl Resident Evil-Erfahrung (Constantin) als auch Studio-Power für einen breiten Kinostart vereint.

Release-Plan: US- und Deutschlandstart

Aktuell ist der US-Start für den 18. September 2026 terminiert, in Deutschland ist mit einem Start am 17. September 2026 zu rechnen. Damit dürfte die Marketingphase – Teaser, erster Trailer, Poster – bereits 2026 in der ersten Jahreshälfte anlaufen, sofern der Dreh- und Postproduktionsplan hält.

Einordnung im Franchise: Was der Ansatz verspricht

Creggers Ansatz unterscheidet sich sichtbar von Welcome to Raccoon City (2021), das sich näher an Spielplots orientierte, aber am Box Office enttäuschte. Die Paul-W.S.-Anderson-Filme setzten über Jahre auf Action-Horror mit eigenständiger Mythologie. Der neue Film wirkt eher wie ein fokussierter Horror-Thriller: klebrige Nachtatmosphäre, klaustrophobische Stadtabschnitte, verunsicherte Hauptfigur – und ein winterliches Element, das Bedrohung und Isolation verstärkt. Für die Games-Community spannend: Winter gab es in den Hauptteilen kaum; visuell und akustisch (knirschender Schnee, gedämpfte Geräusche) ergeben sich neue Reize.

Chancen und Risiken des Winter-Settings

Chancen: Schnee reduziert Sicht, erschwert Bewegung und zwingt Figuren in Innenräume – ideale Voraussetzungen für Suspense. Kontraste zwischen Neonlicht, Blaulicht und weißer Schneedecke lassen ikonische Bilder erwarten. Risiken: Logikkontinuität mit der Spieltimeline muss erklärt werden; außerdem braucht künstlicher Schnee und Nacht-Dreh präzise Lichtsetzung, sonst wirken Bilder flach. Die bisherige Nacht- und Actionplanung deutet jedoch auf einen bewussten, stilistischen Zugriff hin.

Was wir Stand jetzt sicher wissen

  • Drehort: Prag (Karlin) verdoppelt Raccoon City; umfangreiche Set-Deko mit Stadtplänen und US-Beschilderung.
  • Setting: Winter, viel Kunstschnee; überwiegend Nachtdrehs mit Actionsequenzen.
  • Kanon: Keine direkte Spiele-Verfilmung, aber innerhalb des Universums verortet.
  • Figuren: Gerüchte um Protagonist Bryan (Kurierfahrer); Cast umfasst u. a. Austin Abrams, Paul Walter Hauser, Zach Cherry, Kali Reis, Johnno Wilson.
  • Team: Regie Zach Cregger, Drehbuchunterstützung durch Shay Hatten; Produktion: Constantin Film, Sony/Columbia, PlayStation Productions.
  • Start: 18. September 2026 (USA), 17. September 2026 (Deutschland, erwartet).

FAQ für Leser

Kommt Leon oder Claire vor?

Offiziell nicht bestätigt. Da keine direkte Adaption geplant ist, sind Cameos oder Anspielungen möglich, aber der Fokus dürfte auf neuen Figuren liegen.

Spielt der Film vor oder nach dem Raccoon City-Untergang?

Unklar. Die winterliche Optik spricht für eine kreative Verortung; entscheidend ist, wie der Film seinen Platz im Kanon erklärt.

Wird es eine Altersfreigabe ab 18?

Noch offen. Angesichts Nacht-Dreh, Schießereien und Horror ist eine straffe Freigabe wahrscheinlich.

Wann ist mit dem ersten Trailer zu rechnen?

Realistisch ist ein Teaser binnen 6–9 Monaten vor Kinostart, also Frühjahr bis Sommer 2026.

Bekannte Fakten im Überblick

Aspekt Status
Schauplatz Raccoon City (gedreht in Prag/Karlin), winterlich
Zeitfenster der Drehs 29. Oktober bis 2. November (tägliche Nachtdrehs)
Tonalität Horror-Thriller, nächtlich, actionbetont
Protagonist (Gerücht) Bryan, Kurierfahrer
Bestätigter Cast Austin Abrams, Paul Walter Hauser, Zach Cherry, Kali Reis, Johnno Wilson
Crew Regie: Zach Cregger; Drehbuch: u. a. Shay Hatten
Produktion Constantin Film, Sony/Columbia Pictures, PlayStation Productions
US-Start 18.09.2026
DE-Start (erwartet) 17.09.2026

Wann wir mehr sehen werden

Mit laufenden Dreharbeiten dürften in den kommenden Monaten weitere Set-Berichte und erste offizielle Bilder folgen. Entscheidend wird sein, wie konsequent der Film seine Winterkulisse nutzt und zugleich die Lore respektiert. Spätestens mit dem ersten Trailer zeigt sich, ob Resident Evil 2026 die perfekte Mischung aus Fan-Service und frischem Horror-Ton trifft.

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Luca ist leidenschaftlicher Gamer, Tech-Enthusiast und seit 2023 fester Bestandteil des Redakteursteams bei gamer.org. Ob aktuelle AAA-Releases, Indie-Highlights oder tiefgründige Analysen zu Game-Design – Luca liefert fundierte Inhalte mit persönlicher Note. Besonders schlägt sein Herz für Action-Adventures, Soulslikes und alles rund um kompetitives Multiplayer-Gaming. Mit einem Blick für Details und einem Gespür für Trends bringt er komplexe Themen verständlich auf den Punkt. Neben Gaming interessiert er sich für Popkultur, Storytelling und die Zukunft der Spieleindustrie. Seine Reviews und Meinungen sind ehrlich, kritisch – und immer nah an der Community.

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