Pokémon GO unterstützt ab sofort keine 32-Bit-Smartphones mehr

Wer dieser Tage Pokémon GO öffnet, könnte unter Umständen Probleme damit haben, das Spiel überhaupt zu starten. Denn der Entwickler Niantic hat ein Update eingespielt und das Game so verändert, dass es auf keinen Smartphones mehr läuft, die ausschließlich 32-Bit unterstützen.

Als Gründe hierfür werden vor allem Entwicklungsprozesse genannt. Betriebssysteme verändern sich über die Zeit immer wieder und dementsprechend müssen Entwickler ihre Spiele anpassen, wenn sie auch zukünftig noch laufen sollen. Ab einem gewissen Punkt geht es einfach nicht mehr anders. Gut zu wissen ist, dass viele Smartphone-Nutzer schon seit Längerem keine 32-Bit-Geräte mehr benutzen. Trotzdem werden einige überrascht sein, wenn sie Pokémon GO das nächste Mal öffnen und das Spiel nicht mehr funktioniert.

Diese Geräte werden zukünftig nicht mehr unterstützt

Betroffen von der Umstellung sind vor allem Smartphones, die auf einem Android-Betriebssystem laufen und noch 32-Bit unterstützen. Um es am Jahr festzumachen: Die entsprechenden Geräte sind in der Regel älter als 2015. Der Entwickler Niantic hat als kleine Hilfestellung die folgende Liste an Geräten herausgegeben, auf denen Pokémon GO ab sofort nicht mehr unterstützt wird:

  • Sony Xperia Z2 und Z3
  • Samsung Galaxy S4, S5, Note 3, J2 und J3
  • LG Fortune, Tribute
  • Motorola Moto G (1. Generation)
  • Motorola Nexus 6
  • HTC One
  • OnePlus One
  • ZTE Overture 3
  • weitere Geräte, die auf Android laufen und vor 2015 erschienen sind

Die genauen Daten stellte der Entwickler über das Hilfe-Forum von Pokémon GO zur Verfügung.

Die Veränderung ist allerdings nicht neu. Schon seit März diesen Jahres hat der Entwickler nach und nach Updates eingespielt, die den Betrieb von Pokémon GO auf 32-Bit-Geräten einschränkten. Das letzte Update, mit dem nun auch die restlichen Modelle dieser Art außer Kraft gesetzt worden sind, war wohl der letzte Schritt. Zudem ist das aktuelle Update Pflicht. Die Nutzer können es also nicht einfach umgehen.

Was tun, wenn man nach wie vor ein 32-Bit-Gerät besitzt?

Diejenigen, die nach wie vor auf ein 32-Bit-Smartphone setzen, können das Game derzeit einfach nicht mehr spielen. Leider bleibt ihnen in einem solchen Fall nichts anderes übrig, als auf ein neues Smartphone umzusteigen, wenn sie Pokémon GO gerne auch weiterhin spielen möchten.

Gut zu wissen ist allerdings, dass trotz allem die Daten im Spiel nicht verloren gehen. Niantic empfiehlt, dass sich die betroffenen Nutzer auf jeden Fall die Anmeldedaten aufschreiben sollen. Entscheiden diese sich schließlich für ein neues Gerät, auf dem die App wieder funktioniert, können sie sich ganz einfach mit den gewohnten Anmeldedaten einloggen und erhalten sämtliche Spieldaten zurück, sodass sie einfach weiterspielen können.

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