One Piece: Die Yokai der Fünf Weisen nach Stärke gerankt

Die Fünf Weisen galten in One Piece lange Zeit vor allem als geheimnisvolle Macht im Hintergrund. In der Final Saga hat Eiichiro Oda diese Distanz jedoch endgültig aufgebrochen. Spätestens seit dem Egghead-Arc ist klar, dass die Gorosei nicht nur politische Strippenzieher sind, sondern selbst zu den gefährlichsten Kämpfern der gesamten Welt gehören.

Besonders spannend ist dabei die Enthüllung ihrer monströsen Formen. Jeder der bekannten Weisen greift auf eine Gestalt zurück, die stark an Yokai oder mythologische Kreaturen erinnert. Ob diese Kräfte klassische Teufelsfrüchte sind oder direkt mit Imu und einer anderen Art von Macht zusammenhängen, ist weiterhin offen. Sicher ist nur: Jede dieser Formen ist brutal, unheimlich und auf ihre eigene Weise extrem schwer zu bekämpfen.

Saint Figarland Garling bleibt in diesem Ranking außen vor, da seine konkrete Fähigkeit bislang nicht bekannt ist.

Platz 5: Sandworm – Saint Shepherd Ju Peter

Saint Shepherd Ju Peter verwandelt sich in einen gigantischen Sandwurm, der vor allem durch seine Größe, Geschwindigkeit und seine unterirdischen Angriffe auffällt. Auf Egghead wurde deutlich, dass diese Form perfekt dafür geeignet ist, Gegner aus dem Nichts zu überraschen. Ju Peter kann sich durch den Boden bewegen, plötzlich auftauchen und seine Ziele verschlingen, bevor sie überhaupt richtig reagieren.

Sein gefährlichster Moment war der Angriff auf Luffy. Ju Peter gelang es tatsächlich, den Strohhut-Kapitän zu verschlucken. Ohne das Eingreifen der Riesen hätte diese Szene deutlich schlimmer ausgehen können. Das zeigt, dass der Sandworm nicht unterschätzt werden darf, selbst wenn er im direkten Vergleich mit den anderen Gorosei bislang am wenigsten spektakulär wirkte.

Seine größte Stärke liegt in der Kombination aus Masse, Überraschung und Greifkraft. Gleichzeitig hat Oda aber noch nicht gezeigt, ob Ju Peter zusätzlich eine spezielle Fähigkeit besitzt, die ihn von den anderen Weisen abhebt. Genau deshalb landet der Sandworm aktuell auf dem fünften Platz.

Platz 4: Gyuki – Saint Jaygarcia Saturn

Saint Jaygarcia Saturn war der erste Gorosei, dessen monströse Kraft die Fans ausführlich zu sehen bekamen. Seine Verwandlung erinnert an einen Gyuki, eine Kreatur mit dem Oberkörper eines Ochsen und dem Unterleib einer Spinne. Schon dieses Design macht klar, dass Saturns Kraft nicht nur auf rohe Gewalt ausgelegt ist, sondern auch auf Kontrolle, Gift und psychologischen Druck.

Saturn kann Gegner scheinbar durch unsichtbare Kraft verletzen oder festsetzen. Selbst starke Kämpfer können dadurch bewegungsunfähig werden, was ihn in Duellen extrem gefährlich macht. Dazu kommt sein Gift, das bei direktem Treffer tödlich wirken kann. In Verbindung mit seiner Regeneration wird Saturn zu einem Gegner, der kaum normal zu besiegen ist.

Trotzdem bleibt Saturn im Vergleich zu einigen anderen Weisen etwas hinter den Erwartungen zurück. Gegen Luffy wirkte er nicht immer so dominant, wie man es von einem der höchsten Machthaber der Weltregierung erwarten würde. Seine Fähigkeiten sind vielseitig und tödlich, doch im reinen Stärkevergleich reichen sie aktuell nur für Platz vier.

Platz 3: Itsumade – Saint Marcus Mars

Saint Marcus Mars nimmt in seiner Yokai-Form die Gestalt eines Itsumade an. Diese Kreatur erscheint als riesiger Vogel mit schlangenartigem Körper, gewaltigen Flügeln und einem unheimlichen Kopf, der menschliche und vogelartige Merkmale kombiniert. Schon optisch gehört diese Form zu den auffälligsten und bedrohlichsten der Gorosei.

Mars zeigte auf Egghead vor allem enorme Geschwindigkeit und Durchschlagskraft. Besonders beeindruckend war, dass er die Barriere der Labophase durchbrechen konnte. Das deutet darauf hin, dass seine Form nicht nur schnell, sondern auch extrem widerstandsfähig und kraftvoll ist. Zusätzlich kann das Itsumade eine feuerartige Attacke aus dem Maul abfeuern, die wie ein konzentrierter Energiestrahl wirkt und alles in ihrer Bahn zerstören kann.

Was Mars so interessant macht, ist sein noch nicht vollständig gezeigtes Potenzial. Im Gegensatz zu Saturn oder Nusjuro wurde seine individuelle Fähigkeit noch nicht im Detail ausgespielt. Trotzdem reicht das, was bisher zu sehen war, um ihn klar über Ju Peter und Saturn einzuordnen. Das Itsumade wirkt wie eine perfekte Mischung aus Mobilität, Zerstörungskraft und Lufthoheit.

Platz 2: Bakotsu – Saint Ethanbaron V. Nusjuro

Saint Ethanbaron V. Nusjuro gehört schon allein durch seine Schwertkunst zu den gefährlichsten Mitgliedern der Fünf Weisen. Seine Yokai-Form, der Bakotsu, verstärkt diesen Eindruck noch einmal deutlich. Dabei handelt es sich um eine skelettartige Pferdegestalt aus der Unterwelt, die gewaltige Größe mit unfassbarer Geschwindigkeit kombiniert.

Nusjuro kann zudem eine Hybridform nutzen, in der er wie ein Zentaur erscheint. In dieser Gestalt führt er sein Schwert mit erschreckender Präzision. Auf Egghead schnitt er innerhalb kürzester Zeit durch zahlreiche Mark-3-Pacifista, als wären sie kaum mehr als Hindernisse. Dieser Moment war einer der deutlichsten Hinweise darauf, wie absurd schnell und effizient Nusjuro im Kampf agieren kann.

Dazu kommt seine Fähigkeit, eine eisige Kälte aus der Unterwelt einzusetzen. Diese Kraft erinnert an Brook, wirkt bei Nusjuro aber deutlich bedrohlicher, weil sie mit seiner Geschwindigkeit und Schwertkunst kombiniert wird. Gegner, die von dieser Kälte erwischt werden, verlieren sofort massiv an Beweglichkeit und Verteidigungsspielraum.

Nusjuro landet deshalb auf Platz zwei. Seine Form verbindet Tempo, Präzision, Reichweite und eine lähmende Sonderfähigkeit. Unter den Gorosei wirkt er aktuell wie der gefährlichste Duellant.

Platz 1: Fengxi/Houki – Saint Topman Warcury

Saint Topman Warcury steht aktuell an der Spitze dieses Rankings. Seine Form erinnert an den Fengxi beziehungsweise Houki, ein riesiges wildschweinartiges Wesen aus der chinesischen Mythologie. Während andere Gorosei durch Gift, Geschwindigkeit oder spezielle Techniken glänzen, beeindruckt Warcury vor allem durch pure physische Überlegenheit.

Seine Haut scheint nahezu undurchdringlich zu sein. Auf Egghead konnte er Luffys Red Roc einstecken, eine Attacke, die sogar Kaido sichtbar zusetzte. Dass Warcury davon kaum ernsthaft beeindruckt wirkte, sagt viel über seine Widerstandskraft aus. Gleichzeitig besitzt er enorme Angriffskraft. Seine Hauer können zu klingenartigen Waffen werden, die selbst Gegner auf Yonko-Niveau verletzen könnten.

Noch gefährlicher wird Warcury durch seine Verbindung zu Haki. Sein gewaltiger Schrei, verstärkt durch Königshaki, war stark genug, um Luffy zurückzudrängen, die Umgebung zu erschüttern und sogar Marinesoldaten auf weiter entfernten Schiffen auszuschalten. Damit zeigt Warcury nicht nur körperliche Dominanz, sondern auch eine Haki-Präsenz, die deutlich über normalem Maß liegt.

Im direkten Vergleich wirkt kein anderer Gorosei bisher so komplett. Warcury kombiniert Verteidigung, rohe Kraft, Haki, Feuer und massive Einschüchterung. Deshalb ist der Houki aktuell die stärkste bekannte Yokai-Form der Fünf Weisen.

Was das Ranking über die Final Saga verrät

Die Enthüllung der Gorosei-Formen verändert die Machtverhältnisse in One Piece erheblich. Die Fünf Weisen sind keine alten Herrscher, die nur Befehle geben, sondern echte Endgame-Gegner. Jeder von ihnen bringt eine Fähigkeit mit, die selbst für die stärksten Piraten der Welt gefährlich werden kann.

Besonders spannend bleibt die Frage, woher diese Kräfte wirklich stammen. Sollten sie keine klassischen Teufelsfrüchte sein, könnte Oda hier eine ganz neue Ebene des Power-Systems vorbereiten. Imu, die Weltregierung und die Geschichte des Vergessenen Jahrhunderts würden dadurch noch stärker mit übernatürlichen Kräften verbunden.

Aktuell wirkt Topman Warcury wie der stärkste der bekannten Gorosei. Doch One Piece befindet sich in der Final Saga, und Oda hat noch längst nicht alle Karten ausgespielt. Gerade Nusjuro, Mars und Ju Peter könnten in kommenden Kämpfen noch Fähigkeiten zeigen, die dieses Ranking komplett verändern.

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Luca ist leidenschaftlicher Gamer, Tech-Enthusiast und seit 2023 fester Bestandteil des Redakteursteams bei gamer.org. Ob aktuelle AAA-Releases, Indie-Highlights oder tiefgründige Analysen zu Game-Design – Luca liefert fundierte Inhalte mit persönlicher Note. Besonders schlägt sein Herz für Action-Adventures, Soulslikes und alles rund um kompetitives Multiplayer-Gaming. Mit einem Blick für Details und einem Gespür für Trends bringt er komplexe Themen verständlich auf den Punkt. Neben Gaming interessiert er sich für Popkultur, Storytelling und die Zukunft der Spieleindustrie. Seine Reviews und Meinungen sind ehrlich, kritisch – und immer nah an der Community.

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