Mit Borderlands 4 kehrt nicht nur der typische Wahnsinn der Reihe zurück – auch aufseiten der spielbaren Kammerjäger geht Gearbox neue Wege. Das neu vorgestellte Quartett setzt auf unterschiedliche Spielmechaniken und Rollen, darunter Technologie, rohe Gewalt, Drohnen… und mit Vex eine Sirene, wie sie die Reihe noch nicht gesehen hat.
Die neuen Kammerjäger im Überblick
Borderlands 4 bietet erneut vier vollständig individualisierbare Charaktere, die mit deutlich erweitertem Skill-System und frischen Ideen aufwarten. Erstmals stehen mehr Fertigkeitspunkte zur Verfügung als je zuvor, was das Buildcrafting komplexer, kreativer – und langfristig motivierender macht.
| Name | Rolle/Besonderheit | Kernfähigkeiten |
|---|---|---|
| Amon | Forgeknight | Wandelt Drohnen in Waffen um |
| Harlowe | Gravitar | Verbindet Wissenschaft mit Technologie |
| Rafa | Ex-Tediore-Soldat | Mech-Suit, starker Nahkampf |
| Vex | Dunkle Sirene | Elemente wechseln dynamisch via Fähigkeiten |
Jeder Kammerjäger bringt dabei nicht nur ein markantes Design, sondern auch neue taktische Konzepte mit, die sich tief ins Spielsystem verzweigen.
Vex: Eine Sirene, die sich von allem Bekannten abhebt
Sirenen hatten im Borderlands-Universum stets eine besondere Stellung – und Vex hebt diese Rolle auf ein neues Level. Im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen wie Lilith oder Amara setzt Vex auf eine deutlich düsterere Inszenierung, sowohl visuell als auch gameplaytechnisch.
Dynamisches Elementar-Gameplay
Der zentrale Twist: Vex’ Aktionsfähigkeit passt sich automatisch dem gewählten Elementartyp an. Die Veränderung zeigt sich nicht nur in der Wirkung – auch ihre Tätowierungen sowie ihr tierischer Begleiter verändern Form und Farbe abhängig vom Element, etwa von Blitz zu Feuer oder Korrosion.
Das Ergebnis: ein direkter visueller Feedbackloop zwischen Build, Gameplay und Optik – elegant verknüpft mit taktischer Tiefe.
Skilltrees, Buildtools und Spieltiefe: Das neue Buildcrafting
Mit Borderlands 4 geht Gearbox einen klaren Schritt in Richtung Feintuning und Vielfalt. Die neuen Skillbäume sind umfangreicher als je zuvor und laden dazu ein, verschiedene Spielstile auszuprobieren – von Solo-DPS-Builds bis hin zu Hybrid-Konfigurationen mit KI-Support oder Crowd-Control-Fokus.
Neu: Buildtools vor dem Release
Spieler können ihre Builds erstmals bereits vor Spielstart simulieren, mithilfe offizieller Tools zur Charakterplanung. Das erlaubt es, Synergien zwischen Fertigkeiten, passiven Boni und Ausrüstungswerten frühzeitig zu testen – ein Feature, das besonders bei Min-Maxern und Hardcore-Fans gut ankommen dürfte.
Design und Funktionalität vereint
Gerade bei Vex wird deutlich, dass ästhetisches Design und Gameplay eng verzahnt wurden. Die farbliche Darstellung ihrer Sirenenkräfte ist nicht nur atmosphärisch – sie hat konkrete Relevanz im Spielverlauf, etwa für das Situationsbewusstsein im Kampf oder zur gezielten Elementwahl in bestimmten Encounter-Typen.
Vielseitige Spielstile durch Ausrüstungsvielfalt
Wie in den Vorgängern spielen legendäre Waffen, Relikte und Klassen-Mods auch in Borderlands 4 eine zentrale Rolle. Doch diesmal ist das Zusammenspiel mit den Fertigkeiten noch stärker verzahnt: Passiv-Boni, On-Hit-Effekte und Klassenspezialisierungen lassen sich gezielt kombinieren, um individuelle Spielstile zu ermöglichen – sei es als aggressiver Frontbrecher, Supporter oder kontrollierter Debuffer.
Gearbox setzt auf kreative Tiefe und visuelles Feedback
Mit Borderlands 4 verfolgt Gearbox ein klares Ziel: mehr Freiheit, mehr Buildvielfalt, mehr Charaktertiefe. Die Integration von Tools zur Vorausplanung, die stärkere Verschränkung von Design und Funktion (insbesondere bei Vex), sowie ein erweitertes Skill- und Ausrüstungsangebot machen deutlich: Spieler sollen experimentieren, optimieren – und Spaß daran haben, ihren Spielstil bis ins kleinste Detail zu formen.
Vex steht dabei sinnbildlich für diesen Ansatz: eine Sirene, die nicht nur optisch auffällt, sondern auch gameplaytechnisch das Fundament für neue Strategien legt.