Avatar: Seven Havens startet im Oktober auf Paramount+

Paramount+ hat den ersten Teaser und den Starttermin für Avatar: Seven Havens veröffentlicht. Die neue Animationsserie aus dem Avatar-Universum startet am 9. Oktober 2026 und setzt die Geschichte nach Die Legende von Korra fort. Für Fans ist das ein großer Moment, denn seit dem Ende von Korra sind mehr als zehn Jahre vergangen — nun beginnt endlich die nächste große Avatar-Ära.

Avatar kehrt mit neuer Hauptfigur zurück

Im Mittelpunkt von Avatar: Seven Havens steht Pavi, eine junge Erdbändigerin, die entdeckt, dass sie der neue Avatar ist. Anders als Aang oder Korra wird sie jedoch nicht als Hoffnungsträgerin gefeiert. In ihrer Welt gilt der Avatar nicht mehr automatisch als Retter, sondern als mögliche Bedrohung.

Die Serie spielt in einer Welt, die von einer Katastrophe schwer gezeichnet wurde. Menschen und Geister jagen Pavi, während die letzten Zufluchtsorte der Zivilisation bedroht sind. Gemeinsam mit Verbündeten muss sie herausfinden, woher sie kommt, was mit der Welt passiert ist und wie die Seven Havens gerettet werden können.

Damit setzt die neue Serie deutlich düsterer an als der Beginn von Avatar: Der Herr der Elemente. Der klassische Avatar-Gedanke bleibt erhalten, wird aber umgedreht: Statt Vertrauen bekommt Pavi Misstrauen. Statt Verehrung erwartet sie Verfolgung.

26 Episoden in zwei Books

Paramount+ bestätigt für Avatar: Seven Havens insgesamt 26 halbstündige Episoden. Die Serie wird in zwei Books aufgeteilt, jeweils mit 13 Folgen. Book 1 startet am 9. Oktober 2026 auf Paramount+.

Ob beide Books direkt nacheinander erscheinen oder mit Abstand veröffentlicht werden, ist aktuell nicht vollständig klar. Die offizielle Kommunikation nennt den Starttermin für die Serie und bestätigt die Aufteilung in Book 1 und Book 2.

Serie Avatar: Seven Havens
Start 9. Oktober 2026
Plattform Paramount+
Episoden 26
Aufbau Book 1 mit 13 Folgen, Book 2 mit 13 Folgen
Hauptfigur Pavi
Zeitlinie Nach Die Legende von Korra
Studio Nickelodeon und Avatar Studios

Die Welt nach Korra ist deutlich gefährlicher

Seven Havens spielt nach den Ereignissen von Die Legende von Korra. Die Welt hat sich seitdem stark verändert. Spirituelle und menschliche Konflikte stehen offenbar noch stärker im Mittelpunkt, und die alten Sicherheiten der Avatar-Welt gelten nicht mehr.

Pavi ist nicht allein unterwegs. Zu ihren Verbündeten gehören unter anderem Geet, ein Cat Monkey, ihr Mentor Jae und eine lange verschollene Zwillingsschwester. Gerade die Zwillingskomponente ist spannend, weil sie im Avatar-Universum neue Fragen aufwirft. Bisher war der Avatar immer eine einzelne zentrale Figur. Seven Havens könnte mit dieser Idee bewusst brechen.

Auch Jae wirkt interessant. Er wird als Airbender und Mentor beschrieben, der mit Pavi in der Stadt Alora lebt. Dadurch könnte die Serie wieder stärker an die Team-Avatar-Struktur früherer Serien anknüpfen, aber mit anderen Voraussetzungen.

Die Originalschöpfer sind wieder dabei

Für viele Fans ist besonders wichtig, dass Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko zurückkehren. Die beiden Schöpfer von Avatar: Der Herr der Elemente und Die Legende von Korra sind bei Seven Havens als Co-Creators und Executive Producers beteiligt.

Die Serie entsteht unter dem Banner von Avatar Studios. Damit bleibt die neue Ära eng mit den kreativen Köpfen verbunden, die das Universum ursprünglich aufgebaut haben. Zusätzlich ist Ethan Spaulding als Executive Producer und Sehaj Sethi als Co-Executive Producer beteiligt.

Das ist ein starkes Signal. Nach Jahren voller Spin-offs, Bücher, Comics und Diskussionen bekommt das animierte Avatar-Universum wieder eine große serielle Fortsetzung von den ursprünglichen Machern.

Avatar Aang: The Last Airbender startet ebenfalls auf Paramount+

Paramount+ nutzt den Moment, um das Avatar-Universum insgesamt wieder stärker in den Fokus zu rücken. Am 25. Juli 2026 startet auch der Animationsfilm Avatar Aang: The Last Airbender auf der Plattform.

Der Film zeigt einen erwachsenen Aang und bringt bekannte Figuren wie Katara, Sokka, Toph und Zuko zurück. Eric Nam spricht Aang, während Dave Bautista als Tagah Teil der Besetzung ist. Der Film dient damit als Brücke zur alten Generation, während Seven Havens den Blick nach vorne richtet.

Für Avatar-Fans entsteht 2026 dadurch eine ungewöhnlich dichte Phase: erst die Rückkehr von Aang und Team Avatar, dann wenige Monate später der Start einer komplett neuen Serie.

Seven Havens muss eine große Erwartung erfüllen

Avatar: Der Herr der Elemente gilt bis heute als eine der besten Animationsserien überhaupt. Die Mischung aus Abenteuer, Humor, Charakterentwicklung, Bändiger-Kämpfen, Krieg, Spiritualität und emotionalem Wachstum hat mehrere Generationen geprägt. Die Legende von Korra führte diese Welt später in eine modernere, politischere Richtung.

Seven Havens steht nun vor einer schwierigen Aufgabe. Die Serie muss genug vertraute DNA behalten, darf aber nicht nur Nostalgie wiederholen. Pavi braucht eine eigene Identität, ihre Welt eigene Konflikte und die Seven Havens ein klares Gefühl von Gefahr und Bedeutung.

Der erste Ansatz klingt vielversprechend. Eine Welt, in der der Avatar nicht als Retter, sondern als Bedrohung gesehen wird, bietet genug Stoff für neue moralische Konflikte. Gleichzeitig bleibt das Grundmotiv erhalten: Eine junge Figur muss lernen, mit einer Rolle umzugehen, die größer ist als sie selbst.

Die nächste Avatar-Generation beginnt im Oktober

Mit Avatar: Seven Havens beginnt Paramount+ die nächste große Phase des Avatar-Franchise. Nach Jahren der Wartezeit bekommt die Welt nach Korra endlich eine neue Hauptserie, neue Figuren und einen klaren Starttermin.

Für Fans dürfte der 9. Oktober 2026 einer der wichtigsten Streaming-Termine des Jahres werden. Ob Seven Havens an die Qualität von Aang und Korra herankommt, bleibt offen. Aber die Rückkehr der Originalschöpfer, die neue Hauptfigur Pavi und das düstere Post-Korra-Setting geben der Serie genau das, was eine echte Fortsetzung braucht: Wiedererkennung, Risiko und einen neuen Blick auf den Avatar-Mythos.

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Luca ist leidenschaftlicher Gamer, Tech-Enthusiast und seit 2023 fester Bestandteil des Redakteursteams bei gamer.org. Ob aktuelle AAA-Releases, Indie-Highlights oder tiefgründige Analysen zu Game-Design – Luca liefert fundierte Inhalte mit persönlicher Note. Besonders schlägt sein Herz für Action-Adventures, Soulslikes und alles rund um kompetitives Multiplayer-Gaming. Mit einem Blick für Details und einem Gespür für Trends bringt er komplexe Themen verständlich auf den Punkt. Neben Gaming interessiert er sich für Popkultur, Storytelling und die Zukunft der Spieleindustrie. Seine Reviews und Meinungen sind ehrlich, kritisch – und immer nah an der Community.

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